Kaschila-inmemoriam

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Ich bin nicht tot  

Ich tausche nur die Räume

Ich leb in Dir  

Und geh durch  

Deine Träume

    ****In  Memoriam Shanti's Kaschila****
                                      
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.Auf einer Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es stets fressen und zu trinken und es ist immer warmes, schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere werden im Land hinter der Regenbogenbrücke wieder jung und gesund, und spielen den ganzen Tag zusammen.
Die Tiere sind dort glücklich und zufrieden und es gibt nur eine Kleinigkeit,
die sie vermissen. Sie alle sind nicht mit dem Menschen zusammen, den sie so
sehr geliebt haben.
So laufen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.Die Nase bebt, die Ohren stellen sich nach vorne und die Augen werden ganz gross.
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus, fliegt über das grüne Gras.Wird schneller und schneller.Es hat Dich gesehen, und wenn Du und Dein Liebling sich treffen, nimmst
Du ihn in Deine Arme und hältst ihn so fest Du kannst.
Dein Gesicht wird geküsst und abgeschleckt, wieder und wieder und endlich schaust Du nach langer Zeit in die Augen deines geliebten Tieres, das lange ausDeinem Leben verschwunden war..aber nie aus Deinem Herzen.Dann überschreitet ihr gemeinsam das letzte Stück der Brücke des
Regenbogens und ihr werdet nie wieder getrennt sein..nie wieder.

                Kaschila,mein liebes Lhasamädchen

Für Euch verlinke ich die Seite von meinem lieben, eigen-willigen kleinen Lhasamädchen ***Kaschila***, die mich lange Zeit meines Lebens begleitete

 

und am 26.März 2004 überraschend und mit viel Schmerzen von mir gehen musste! Sie ertrug sie, als ob alles so sein musste und schlief  dann doch am Morgen des 26.März in der Klinik ein! Die Zeit möchte ich nie missen, die wir gemeinsam hatten! Du lehrtest mich, was es heißt *ein Freund zu sein* !Einige schwierige Jahre seit 1998 begleitetest Du mich und holtest mich immer wieder heraus in die Natur....

Lass es Dir gut gehen dort, wo Du jetzt bist!

                                                                    

 


 Ich bin nicht tot

Steh nicht an meinem Grab und weine.
Ich bin nicht dort. Ich schlafe nicht. Ich bin wie tausend Winde, die wehen.
Ich bin das diamantene Glitzern des Schnees. Ich bin das Sonnenlicht aus reifendem Korn.
Ich bin der sanfte Herbstregen. Wenn Du aufwachst in des Morgens Stille,
bin ich der flinke Flügelschlag friedlicher Vögel im kreisenden Flug.
Ich bin der milde Stern, der in der Nacht leuchtet.
Stehe nicht an meinem Grab und weine. Ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot.


Anonymes Zitat aus:
Penelope Smith, "Gespräche mit Tieren"


 „Das einzig Wichtige im Leben
sind die Spuren von Liebe
die wir hinterlassen
wenn wir ungefragt weggehen
und Abschied nehmen müssen“

(Albert Schweitzer)


 Gedanken vom Tod

Lausche,
ich bin das Rauschen des Meeres,
das Rascheln der Blätter
und der Wind,
der dich sanft streichelt...

Ich bin in jeder Sekunde,
in jedem Tropfen Licht;
ich bin die Dunkelheit,
die dich des Nachtes sanft umarmt
und ich bin ein Stern am Himmel,
eine Muschel am Strand
und ein Engel auf deinem Weg...

Ich gebe auf dich acht,
und ich bin immer bei dir,
ich bin die, die an deinem Bette wacht
und verspreche mir,
sei tapfer, lebe weiter!

Denn ich bin nicht tot -
solange ich in deinem Herzen weiterlebe...

 Einssein*

Im Augenblick, in dem ich sterbe,
will ich versuchen, zu dir
so schnell ich kann zurückzukehren.
Ich verspreche, es dauert nicht lang.
Stimmt es nicht,
dass ich bereits jetzt bei dir bin,
da ich jeden Augenblick sterbe?
Jeden Moment kehre ich zu dir zurück.
Schau nur hin
und fühle meine Anwesenheit.
Wenn du weinen möchtest,
so weine nur.
Und du sollst wissen,
ich weine mit dir.
Die Tränen, die du vergießt,
werden uns beide heilen.
Deine Tränen sind auch meine.
Die Erde, auf der ich heute morgen gehe,
transzendiert die Geschichte.
Frühling und Winter sind beide da in diesem Augenblick.
Das junge und das abgestorbene Blatt sind wirklich eins.
Meine Füße berühren Todlosigkeit,
und meine Füße gehören dir.
Geht jetzt mit mir.
Laß uns eintreten in die Dimension des Einsseins
und den Kirschenbaum im Winter blühen sehen.
Warum sollten wir über den Tod sprechen?
Ich brauche nicht zu sterben,
um wieder mit dir zusammenzusein. 
 

* Das Gedicht “Einssein” stammt von dem vietnamesischen Religionsphilosophen Thich Nhath Hanh

 
  

 



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